Die zentrale medizinische Botschaft vom 69. DGU-Kongress 2017 in Dresden lautet: Der PSA-Test rettet Leben. Laut der jüngsten Neu-Analyse der beiden wichtigsten Studien zum PSA-Test - der europäischen ERSCP-Studie und der amerikanischen PLCO-Studie - senkt das Screening die Sterblichkeit am Prostatakrebs um bis zu 32 Prozent. Vor diesem Hintergrund diskutierte in Dresden ein hochrangig besetztes Podium den Stellenwert des PSA-Testes zur Früherkennung von Prostatakrebs. „Unsere Fachgesellschaft sieht sich in ihrer Position bestärkt und bleibt aktuell bei ihrer Empfehlung für eine Tastuntersuchung mit Baseline-PSA-Bestimmung ab 45 Jahren, bei einem Risiko in der Familie ab 40 Jahren, wenn Männer sich nach einer individuellen Beratung für die Prostatakebsfrüherkennung entschieden haben“, so DGU-Generalsekretär Prof. Michel.

Um die besten Ärzte Deutschlands zu finden, hat der FOCUS über mehrere Monate bundesweit Mediziner nach dem Fachkönnen ihrer Kollegen befragt. Aber auch Patientenerfahrungen sind ein wichtiger Baustein für die FOCUS-Ärzteliste: Das ab April in FOCUS-GESUNDHEIT veröffentlichte Ranking zeigt auf, welche Mediziner für urologische Tumore, BPS, Kardiologie, Herzchirurgie, Bluhochdruck, Andrologie und Fettabsaugung als die  besten gelten. Prof. Dr. Michael Siebels zählt bundesweit zu den häufigst empfohlenen Spezialisten für  Urologische Tumore.

Wir danken Kollegen und Patienten für ihr Vertrauen.

Prof. Dr. Markus Graefen, Martini Klinik Hamburg, bewertet den PSA-Test als derzeit wichtigsten Früherkennungstest für das Prostakarzinom. Eine Neubewertung durch die gesetzlichen Krankenkassen ist darum in Zukunft zu erwarten.

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Der Dachverband der Prostatazentren Deutschlands e.V. (DVPZ) hat die Urologie Pasing als qualifiziertes Prostatazentren zertifiziert. Die Zertifizierung zum Prostatazentrums bedingt, dass Prof. Dr. Michael Siebels und Dr. Nicolas Haseke mit Radiologen, Strahlentherapeuten, Onkologen und Pathologen sektor- und ortsübergreifend kooperieren und die Anforderungen des Dachverbandes nachweislich erfüllen.

Für die Betroffenen  repräsentiert ein "Zertifiziertes Prostatazentrum im DVPZ e.V." ein überprüfbares Qualitätssiegel.

Urologen verwahren sich gegen pauschale PSA-Verurteilung in der Früherkennung

Düsseldorf/Berlin. Ärzte unter Generalverdacht: Angesichts der erneuten Pauschalverurteilung individueller Gesundheitsleistungen (IGeL) und der damit verbundenen Ärzte-Diffamierung durch den Medizinischen Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (MDS) anlässlich der Präsentation ihres aktuellen IGeL-Monitors dieser Tage in Berlin, verwahren sich die Deutsche Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU) und der Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. (BDU) gegen die erhobenen Vorwürfe. „IGeLn ist kein Volkssport unter Fachärzten, und Ärzte sind keine Abzocker“, sagt DGU-Generalsekretär Prof. Dr. Oliver Hakenberg. „Selbstzahlerleistungen können im individuellen Fall medizinisch sinnvoll sein. Dazu zählen DGU und BDU ausdrücklich auch den PSA-Test zur individuellen Früherkennung“, sagt BDU-Präsident Dr. Axel Schroeder. Dass der IGeL-Monitor den Bluttest zur Früherkennung von Prostatakrebs tendenziell negativ beurteilt, entspreche nicht der aktuellen wissenschaftlichen Datenlage und offenbare erneut, dass die vermeintlich neutralen Voten des IGeL-Monitors keineswegs unfehlbar sind.

„Die Datenlage zum PSA-Test hat sich verändert, nachdem sich mit der US-amerikanischen PLCO-Studie eine wichtige Studie, die gegen den Nutzen der PSA-basierten Früherkennung sprach, kürzlich als fehlerhaft herausgestellt hat“, sagt DGU-Präsident Prof. Dr. Kurt Miller. Dies müssten auch die Kassen in ihrem IGeL-Votum berücksichtigen. 2015 hatte der IGeL-Monitor bereits sein Urteil über eine HNO-Leistung revidieren müssen. Derzeit hat das Portal sein Urteil zum Toxoplasmose-Test zur Prüfung vom Netz genommen.

Die Präsidenten betonen: „DGU und BDU halten an ihrer bisherigen Einschätzung des PSA-Testes und ihrer Empfehlung zu einer informierten individuellen Entscheidung zur Früherkennung von Prostatakrebs fest.“ Laut der „Interdisziplinären Leitlinie der Qualität S3 zur Früherkennung, Diagnose und Therapie der verschiedenen Stadien des Prostatakarzinoms“ und der dazugehörigen Patientenleitlinie wird Männern, die mindesten 45 Jahre alt sind und die sich nach Aufklärung für die Früherkennung entschieden haben, eine Tastuntersuchung zusammen mit einem PSA-Test empfohlen. „Die aktuelle Entwicklung bei der PLCO-Studie zeigt einen Trend zugunsten des PSA-Testes“, sagt BDU-Präsident Schroeder. „DGU und BDU werden weiter die laufende europäische ERSPC-Studie und die PROBASE-Studie beobachten und die gemeinsamen Empfehlungen zur Früherkennung weiterhin auf der Grundlage gesicherter Erkenntnisse abgeben“, so Dr. Schroeder weiter.

„Leitliniengerechte Aufklärung über Früherkennung heißt in der Urologie demnach auch Information und Aufklärung über die Selbstzahlerleistung PSA-Test, womit die generellen Ärzte-Diffamierungen seitens der Kassen und Verbraucherschützer jeglicher Grundlage entbehren“, sagt DGU-Generalsekretär Prof. Hakenberg mit Blick auf die aktuelle Kampagne des MDS.

RESSEINFORMATION                                        
DGU/BDU-Pressestelle
www.urologenportal.de
www.dgu-kongress.de

Die Welt, 07.06.16

Eine Studie kostet Zehntausende Männer das Leben

Eine US-Studie brachte die Krebsvorsorge mit Hilfe des PSA-Tests in Verruf. Jetzt zeigt sich: Die Untersuchung war fehlerhaft. Wissenschaftler sprechen vom größten Wissenschaftsskandal der Urologie. Mehr

Unter medizinischer Beratung von Prof. Dr. Michael Siebels wurde der Ratgeber "Nierenkrebs" aus der Reihe "Blaue Ratgeber" der deutschen Krebshilfe neu aufgelegt.

Die Ratgeber informieren allgemein verständlich über verschiedene Krebsarten, deren Früherkennung, Diagnose und Therapie sowie über die Nachsorge. Darüber hinaus werden übergreifende Themen erläutert, wie Wege zu Sozialleistungen und Hilfen für Angehörige.

Sie können die Ratgeber kostenlos bestellen: Klicken Sie hier

Um die besten Ärzte Deutschlands zu finden, hat der FOCUS über mehrere Monate bundesweit Mediziner nach dem Fachkönnen ihrer Kollegen befragt. Aber auch Patientenerfahrungen sind ein wichtiger Baustein für die FOCUS-Ärzteliste: Das ab April in FOCUS-GESUNDHEIT veröffentlichte Ranking zeigt auf, welche Mediziner für urologische Tumore, BPS, Kardiologie, Herzchirurgie, Bluhochdruck, Andrologie und Fettabsaugung als die  besten gelten. Prof. Dr. Michael Siebels zählt bundesweit zu den häufigst empfohlenen Spezialisten für  Urologische Tumore.

Wir danken Kollegen und Patienten für ihr Vertrauen.

Kommentar von Prof. Michael Siebels, München

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Nach Abschluss der Recherche für das FOCUS Sonderheft Krebs 2015 steht fest: 

Prof. Dr. Michael Siebels zählt bundesweit zu den häufigst empfohlenen Spezialisten für  Urologische Tumore.

Wir danken Kollegen und Patienten für ihr Vertrauen.

Testosteron - Jungbrunnen oder gefährliches Lifestyle-Hormon?

Anti-Aging-Therapien mit Testosteron boomen. Ein gefährliches Spiel mit der Gesundheit? Erhöht sich das Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt? Wann ist es sinnvoll, Testosteron zuzuführen, wann sollte man es besser lassen?

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